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Wie weiter mit der Aufarbeitung des DDR-Unrechts?

Vortrag und Diskussion mit

Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen (BStU)

Mutige Bürgerinnen und Bürger besetzten im Dezember und Januar 1989/90 Dienststellen der Stasi und stoppten so die weitere Vernichtung von Unterlagen. Diese Dokumente geben heute Einblick in Herrschaftsmethode und –wissen der SED und zeigen, wie der Staat in das Leben der Bürgerinnen und Bürger eingriff. Sie können Basis sein für die Aufklärung über das eigene Schicksal und für die Rehabilitation von zu Unrecht verurteilten Menschen. Und sie sind wichtige Zeugnisse für die historische und politische Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Mehr als 111 Regal-Kilometer Akten, dazu Tausende von Filmen und Tondokumenten werden an 14 Standorten bewahrt und nach strengen Regeln Einzelpersonen, Institutionen und Wissenschaftlern zugänglich gemacht. Über drei Millionen Anträge auf persönliche Akteneinsicht wurden seit 1990 gestellt.

Seit März 2011 leitet Roland Jahn die „Stasi-Unterlagen-Behörde“. Mit ihm wollen wir über die aktuelle Situation und über Pläne für die Zukunft der Behörde sprechen. Und wir wollen nach Perspektiven und Herausforderungen der Aufarbeitung des DDR-Unrechts fragen.

Moderation: Wolfgang Kopitzsch, Mitglied der Hamburger Sprechergruppe von Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.

Roland Jahn (geb. 1953 in Jena) war Mitbegründer der oppositionellen Friedensgemeinschaft Jena. Er protestierte für Meinungsfreiheit und gegen die zunehmende Militarisierung in der DDR. Er wurde exmatrikuliert, später verhaftet und 1983 gegen seinen Willen aus der DDR in die Bundesrepublik zwangsübersiedelt. Von West-Berlin aus hielt er Kontakt zur DDR-Opposition und berichtete als Journalist und Redakteur über Menschenrechtsverletzungen in der DDR. 2011 wurde er vom Deutschen Bundestag zum Beauftragten für die Stasi-Unterlagen gewählt und 2016 für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung ist notwendig. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung per E-Mail. Bitte melden Sie sich an per E-Mail an hamburg@fes.de oder via Internet www. julius-leber-forum.de.

Förderungsart: Politische Bildung (HH) Förderung Kurse 2017 (Landeszentrale für politische Bildung)
Unterrichtsart: Präsenzunterricht i

Zeiten, Orte

Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:

ZeitenDauerArtPreisOrt, Bemerkungen
19.09.17
18:00 - 20:00 Uhr
1 Tag Abends
Präsenzunterricht
Di.
kostenlos Esplanade 15
20354 Hamburg-Neustadt

Ort: Baseler Hof Säle (Gartensaal)

Anbieteradresse
Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. - Julius-Leber-Forum
Rathausmarkt 5
20095 Hamburg-Altstadt
Tel: 040 / 32 58 74 - 20
Fax: 040 / 32 58 74 - 30
Kontakt: Gaby Wittpohl
www.julius-leber-forum.de
hamburg@fes.de

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