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Matinee-Veranstaltung "Gegen das Vergessen"

Dieses Angebot ist abgelaufen.

Veranstaltung des Auschwitz-Komitees 74 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945

Gemeinsam gegen den Hass – Erinnern heißt handeln

Den Rechtsruck „wegbeamen“, wie das Berliner Bündnis gegen rechts vorschlägt, das können wir (noch) nicht. Aber Esther Bejarano, die Vorsitzende des Auschwitz-Komitees, hofft:

"Nach Chemnitz haben in Berlin eine Viertelmillion Menschen demonstriert. In Hamburg, München und anderswo waren Tausende auf den Straßen, um für eine offene und freie Gesellschaft, für Solidarität statt Ausgrenzung zu demonstrieren. Das macht Hoffnung und ist ein starkes Zeichen, dass wir Rechtsruck, Rassismus und Antisemitismus stoppen können. Gemeinsam mit den Vielen gegen das Vergessen, gegen die, die Geschichte umschreiben und überschreiben wollen. Es gibt keine Gegenwart und keine Zukunft ohne die Vergangenheit."

Was tun in Zeiten, in denen die Grenzen des bisher nach dem Holocaust Sagbaren immer weiter ausgedehnt werden? Wenn rechte Kreise unverhohlen das "Ende des Schuldkults" fordern, das Holocaust-Mahnmal in Berlin als "Denkmal der Schande" bezeichnen und den NS als "Vogelschiss" in deutscher Geschichte? Wenn auf öffentlichen Straßen Hitlergrüße gezeigt und Menschen gejagt werden? Wenn Hilfe für Geflüchtete als "Gutmenschentum" lächerlich gemacht wird? Wenn hier und in Teilen Europas ein autoritärer Nationalradikalismus um sich greift? Wenn in Sprechchören auf den Straßen Nazi-Parolen gebrüllt werden?

Was ist geschehen? Steht uns eine Apokalypse bevor? Der Fokus dieser Matinee liegt auf Erfahrungsaustausch über diese Einflüsse für die Gedenkstätten, für das Gedenken und Erinnern allgemein und im Speziellen für Initiativen und Opferverbände: Erinnern heißt handeln.

Darüber wollen wir sprechen mit: Esther Bejarano, Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück, Dr. Detlef Garbe, Direktor der Gedenkstätte Neuengamme, Doris Gercke, Schriftstellerin, Ruben Herzberg (angefragt), ehem. Schulleiter, Pädagoge, ein*e Historiker*in, ein*e Aktivist*in aus der Antifa/Bewegung gegen rechts, Schüler*innen Hamburger Schulen ohne Rassismus/Schulen für Courage und

Musik: Shekib Mosadeq und Band (aus Afghanistan)

Förderungsart: Politische Bildung (HH) Förderung Kurse 2019 (Landeszentrale für politische Bildung)

Zeiten, Orte

Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:

ZeitenDauerArtPreisOrt
13.01.19
So.
13:00 Uhr
1 Tag Wochenende kostenlos Steindamm 45
20099 Hamburg-St. Georg
Allgemeine Fragen zur Weiterbildung
W.H.S.B. Weiterbildung Hamburg Service und Beratung gemeinnützige GmbH
Steindamm 91
20099 Hamburg-St. Georg
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