Die Landeszentrale für politische Bildung präsentiert die von
ihr geförderten Kurse und Projekte der anerkannten
und nicht anerkannten Bildungsträger

Erweitern | Anbieter anzeigen | Drucken
bitte Suchwörter eingeben - z.B. Englisch, VHS, Bildungsurlaub, ...

« Zurück

Obdachlosigkeit in Hamburg – ein Fall für den europäischen Hilfsfonds?

Dieses Angebot ist abgelaufen.

Eine Abwägung von Pro und Contra

Seit der Einführung der Arbeitnehmerfreizügigkeit für Bulgarien und Rumänien in 2014 steigt deutschlandweit die Zahl der Bürger/innen aus diesen EU-Ländern, insbesondere in den Metropolen. Neben gut ausgebildeten und hochqualifizierten Fachkräften kommt eine kleine Gruppe an Menschen, die einen niedrigen Bildungsstand und keine erlernten Berufe aufweist und/oder teilweise zu den Minderheiten in ihren Herkunftsländern gehört. Wegen der existenziellen Not und Aussichtslosigkeit in ihren Heimatländern wandern diese Personen nach Deutschland ein – in der Hoffnung auf ein besseres Leben für sich und ihre Familien. Aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse, fehlender Informationen und Orientierung gerät dieser Personenkreis allerdings häufig in unzumutbare, illegale Wohnverhältnisse und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse. Die neuzugewanderten Bürger/innen und ihre Bedürfnisse verändern deutlich das Bild der Hilfe- und Ratsuchenden in den niedrigschwelligen sozialen Einrichtungen. Dem so neu entstandenen Bedarf will der Europäische Hilfefonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) entgegenkommen, der im März 2014 mit dem Ziel eingerichtet wurde, Armut und Benachteiligung europaweit zu verringern.

Velina Weber ist Sozialberaterin beim Diakonischen Werk Hamburg und arbeitet in einem der drei laufenden EHAP-Projekte in Hamburg. „Social Bridge Hamburg“ richtet sich an neuzugewanderte Unionsbürger/innen – insbesondere aus osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten –, die wohnungslos oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Was können die Sozialarbeiter/innen im EHAP für die Ratsuchenden tun und wo stoßen sie an Grenzen? Kann der EHAP zum Beenden der Wohnungslosigkeit der Betroffenen beitragen?

Mit
Velina Weber, Social Bridge Hamburg, Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen in Deutschland (EHAP)

Weitere Infos vom Anbieter

Förderungsart: Politische Bildung (HH) Förderung Kurse 2020 (Landeszentrale für politische Bildung)
Unterrichtsart: Präsenzunterricht

Zeiten, Orte

Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:

ZeitenDauerArtPreisOrtBemerkungen
21.01.20
Di.
18:15 - 19:45 Uhr
1 Tag Abends
Präsenzunterricht
kostenlos Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg-Rotherbaum

Ort: Hörsaal ESA O 221, Hauptgebäude der Universität Hamburg

Anbieteradresse
Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg / Politisches Bildungswerk - umdenken
Kurze Straße 1
20355 Hamburg-Neustadt
Tel: 040 / 389 52 70
Fax: 040 / 380 93 62
Kontakt: Karin Heuer
www.umdenken-boell.de
info@umdenken-boell.de

Anbieterdetails anzeigen...
Allgemeine Fragen zur Weiterbildung
W.H.S.B. Weiterbildung Hamburg Service und Beratung gemeinnützige GmbH
Steindamm 91
20099 Hamburg-St. Georg
Tel: 040 / 280 84 666
Fax: 040 / 28 08 46-99
Mo-Do: 10-18 Uhr, Fr: 9-17 Uhr
www.weiterbildung-hamburg.de
info@weiterbildung-hamburg.de