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Zur Produktion und Aneignung der ‚Anderen‘ in europäischen Städten

Dieses Angebot ist abgelaufen.

3. Teil der Reihe "Ansätze zur Dekolonisierung der Gegenwart"

“Ansätze zur Dekolonisierung der Gegenwart“ und „Was hat das eigentlich mit uns zu tun?“ Der koloniale Blick reduziert die Welt auf eine Weltsicht. Unsere Veranstaltungsreihe beleuchtet die Auswirkungen dieser eingeschränkten Sicht auf unseren Alltag – in Bildung, Kunst und im öffentlichen Raum – und zeigt Möglichkeiten für eine alternative Erzählung auf.

Im 3. Teil „Zur Produktion und Aneignung der ‚Anderen‘ in europäischen Städten“ geht Noa Ha den Fragen nach, wie Menschen in europäischen Städten als „Andere“ markiert und rassifiziert werden – und wie dieser Prozess mit der kulturellen Aneignung und historischen Enteignung dieser „Anderen“ einhergeht? Welche Rolle spielen z.B. ethnologische Sammlungen in den postkolonialen Städten Europas? Wer wurde enteignet, und wer profitierte davon bis heute? Wie wurde das Wissen in Europa dadurch geprägt? Was meint Europa dadurch über die „Anderen“ zu wissen und wie wirken koloniale Formen der An- und Enteignung der „Anderen“ in europäischen Städten bis in die Gegenwart und unser Alltagswissen hinein?

Vortrag von und Gespräch mit Dr. Noa K. Ha, TU Dresden, Zentrum für Integrationsstudien

Moderation: Dr. Tania Mancheno, assoziiertes Mitglied der Forschungsstelle "Hamburgs (post-)koloniales Erbe"?

Weitere Infos vom Anbieter

Förderungsart: Politische Bildung (HH) Förderung Kurse 2020 (Landeszentrale für politische Bildung)
Unterrichtsart: Präsenzunterricht

Zeiten, Orte

Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:

ZeitenDauerArtPreisOrtBemerkungen
04.03.20
Mi.
18:00 - 20:00 Uhr
1 Tag Abends
Präsenzunterricht
kostenlos Rothenbaumchaussee 64
Hamburg-Rotherbaum
Anbieteradresse
Umdenken Politisches Bildungswerk Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
Kurze Straße 1
20355 Hamburg-Neustadt
Tel: 040 / 389 52 70
Fax: 040 / 380 93 62
Kontakt: Karin Heuer
www.umdenken-boell.de
info@umdenken-boell.de

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