Die Landeszentrale für politische Bildung präsentiert die von
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Als Joseph Berkowitz Kohn 1905 in Hamburg starb, würdigte ihn ein Nachruf im sozialdemokratischen „Hamburger Echo“ als verdienten und vertrauenswürdigen Genossen, dem nicht nur die liebende Familie, sondern auch die Erfolge der Arbeiterbewegung das Leben erhellt hätten. Als meinungsstarkes Parteimitglied und Aufsichtsratsmitglied des Konsum-, Bau- und Sparverein „Produktion“ war er der Hamburger Arbeiterschaft wohlbekannt.
Wenige Jahre später wurde 1908 Olga Benario in eine sozialdemokratische jüdische Münchener Familie geboren. Sie engagierte sich in den 1920er Jahren bei der Kommunistischen Jugend in Berlin-Neukölln. 1928 floh sie in die Sowjetunion, wo sie Agentin der Komintern wurde.
1982, ein halbes Jahrhundert später, wurde in Maputo, Mosambik, Ruth First von einer Briefbombe, die der südafrikanische Geheimdienst gesandt hatte, aus dem Leben gerissen.
Kann eine Linie über Zeit und Raum gezogen werden, die Berkowitz Kohn, Benario und First verbindet? Welche Motivation und welche Erfahrung trieben Kohn Berkowitz, Benario und First an? Welches Erbe haben sie, stellvertretend für eine Vielzahl jüdischer Genoss*innen, hinterlassen, an das angeknüpft werden könnte?
Unter diesen und weiteren Fragestellungen diskutieren Prof. Dr. Gertrud Pickhan (Berlin), Prof. Dr. Christopher Kopper (Bielefeld) und Dr. Hanno Plass (Hamburg)
| Förderungsart: | Politische Bildung (HH) Förderung Kurse 2025 (Landeszentrale für politische Bildung) |
| Unterrichtsart: | Präsenzunterricht |
| Sonstiges Merkmal: | Vortrag Podiumsdiskussion |
Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:
| Zeiten | Dauer | Art | Preis | Ort | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|---|
| 25.09.25 Do. 18:30 - 20:30 Uhr |
6 Tage | Abends Präsenzunterricht |
k. A. | Beim Schlump 83 20144 Hamburg-Rotherbaum |
Veranstaltungsort: Institut für die Geschichte der deutschen Juden |
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