Die Landeszentrale für politische Bildung präsentiert die von
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Workshop & Filmscreening aus der Perspektive von Betroffenen
In diesem Workshop geht es um die Kontinuität von rassistischer Gewalt und um selbstbestimmtes Erinnern der Hinterbliebenen. Den Workshop leitet der Aktivist und historisch-politische Bildner Ibrahim Arslan – Opfer und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln im Jahr 1992, bei denen drei seiner Familienmitglieder getötet wurden. Aus der Perspektive eines Betroffenen spricht er über rassistische Gewalt, fehlende Aufklärung und selbstbestimmtes Trauern.
Teil des Workshops ist der Dokumentarfilm „DER ZWEITE ANSCHLAG – Rassistische Gewalt in Deutschland. Eine Anklage der Betroffenen“ von Mala Reinhardt (Deutschland, 2018, 62 Min.).
Der Film konzentriert sich auf Rassismus und rechte Gewalt in Deutschland aus Sicht der Betroffenen. Damit vollzieht der Film einen Perspektivwechsel entgegen einer auf die Täter*innen fokussierten Sichtweise und eröffnet seinen Zuschauer*innen einen überfälligen Einblick in die teils traumatischen Erfahrungen, die die Protagonist*innen des Films durchlebt haben. Dabei zeigt sich auch, mit welch erschreckender Kontinuität rassistische Angriffe in Deutschland von den 1980er Jahren bis heute verübt werden.
Der Workshop richtet sich an Menschen, die von Rassismus betroffen sind, ebenso wie an alle Verbündete und Interessierte.
| Förderungsart: | Politische Bildung (HH) Förderung Kurse 2026 (Landeszentrale für politische Bildung) |
| Unterrichtsart: | Präsenzunterricht |
Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:
| Zeiten | Dauer | Art | Preis | Ort | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|---|
| 07.02.26 Sa. 13:00 - 16:00 Uhr |
1 Tag | Wochenende Präsenzunterricht |
kostenlos | Hein-Köllisch-Platz 11 20359 Hamburg-Altona-Altstadt |
Veranstaltungsort: Altonaer Museum |
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