Die Landeszentrale für politische Bildung präsentiert die von
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Bildungsurlaub in Hamburg
In den 1960er Jahren kam es zum Aufbrechen verkrusteter Strukturen der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft: Das NS-System und die nach wie vor im Amt befindlichen Altnazis gerieten endlich in den Fokus, die Bildungsmisere wurde offenkundig, die erste Wirtschaftskrise beendete den Glauben an das Wirtschaftswunder, Erfolge der Befreiungs- und Unabhängigkeitsbewegungen in der sog. "Dritten Welt" und die Entwicklung im "realen Sozialismus" machten eine Neuausrichtung erforderlich. Der Aufbruch der Jugend, vor allem die Student*innenbewegung, brachten die Verhältnisse zum Tanzen, waren zumindest der Stein, der vieles ins Rollen brachte. Ostermärsche, der Kampf gegen die Notstandsgesetze, die Vietnambewegung, der SDS, die APO und viele Impulse mehr sorgten für Reformen im Bildungssystem, eine neue Ära der Friedens- und Entspannungspolitik und führten zu Willy Brandts hoffnungsvoller Losung "Mehr Demokratie wagen!" und nicht zuletzt die Gründung vieler Gruppen der Linken.
Im Seminar wollen wir uns mit diesen gesellschaftlichen Auf- und Umbrüchen und ihren Folgen beschäftigen. Dabei wird es vor allem auch um die Situation in Hamburg gehen, die mit Materialien, Besuchen und Gesprächen in Erinnerung gebracht werden soll. Und die Frage "dahinter" lautet: Wie können wir uns vor dem Hintergrund der damaligen Erfahrungen eine Scheibe davon abschneiden, eine fortschritlliche Wende, eine Öffnung nach links zu flankieren.
| Förderungsart: | Politische Bildung (HH) Förderung Kurse 2026 (Landeszentrale für politische Bildung) Bildungsurlaub (Bildungsfreistellung) |
| Unterrichtsart: | Präsenzunterricht |
Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:
| Zeiten | Dauer | Art | Preis | Ort | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|---|
| 18.05.26 - 22.05.26 Mo., Di., Mi., Do. und Fr. 10:00 - 18:00 Uhr |
k. A. | Ganztägig Bildungsurlaub Präsenzunterricht |
160 € Normalpreis, 120€ ermäßigter Preis, 200€ ermöglichend |
Hansaplatz 9 20099 Hamburg-St. Georg |
Veranstaltungsort: Geschichtswerkstatt St. Georg |
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